Nadine Waldmann – Malewitsch / Das schwarze Quadrat

Liebe Kunst- und Kulturfreunde,

Aufgrund der aktuellen Pandemielage sind Galerie und Kunsthandel bis auf Weiteres geschlossen.

Damit unser Jahresprogramm 2020 nicht komplett verloren geht, haben wir unsere aktuelle Ausstellung digital aufbereitet.

Der link führt Sie durch die Bildwelt von René Lang:c

Gleichzeitig wollen wir durch kleine Vorträge unser Ausstellungsthema ABSTRAKTION weiter vertiefen.

Nadine Waldmann wird online oder hoffentlich bald im richtigen Leben das Thema vertiefen. Hier der erste Vortrag: Malewitsch – das schwarze Quadrat.

Viel Vergnügen beim Schauen und Hören

Bleibt gesund und achtet aufeinander!

Herzliche Grüße

Gerd Michel

René Lang – Ausstellung

Eröffnung: Samstag 7. März.2020 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 20.April 2020

Mein künstlerischer Ansatz:
Während meines Studiums an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim habe ich mich,
beeindruckt von den Arbeiten meines Professors, Ben Willikens und den Werken von Hans Peter
Reuter sehr stark mit dem Vorgang des Sehens und des Begreifens räumlicher Zusammenhänge
beschäftigt. Die erste Frage, die ich mir in diesem Zusammenhang zum Beginn meiner Arbeit
gestellt habe: Wie erkennen wir Raum und Distanz…wie erkennen wir unser direktes
Umfeld?…Antwort und erste Erkenntnis: LICHT in Relation zu SCHATTEN…Fluchtpunkte und
Fluchtlinien…alles zusammen und mit dem gespeicherten Wissen unserer Erfahrung zeichnen
wir uns eine räumliche Vorstellung unserer Umgebung.
Tom Mosley Schattenreliefs, der Kontakt zur konkreten Kunst über meinen Schwiegervater, den
Künstler Hans Günter Dienst, …Barnett Newmans `ZIM ZUM‘ in Düsseldorf…all das waren
Mosaiksteine in meinem weiteren Denken und der Entwicklung des Themas, das mich heute
bewegt und vorantreibt: Flächen im Raum…in einem, über imaginäre Fluchtlinien
vorgezeichneten Raum, der Tiefe vorgibt, sich jedoch beim zweiten, über Irritation
hervorgerufenen Blick und über die Schattenbilder verifiziert, als eher flach herausstellt. Selbst
die verwendeten Flächen, d.h. Fotografien korrodierter, verrosteter Strukturen tragen minimale
Raumtiefen in sich, die letzlich eben auch nur über den Schattenwurf erkennbar sind.
Wichtig ist mir die Gegenüberstellung von rechnerisch voneinander abhängigen und
korrespondierenden Raumkonstellationen, die ihre Spannung über ihre Verhältnisse zueinander
auf den Betrachter übertragen. Mein Thema wird von mir digital ausgearbeitet und
dargestellt…es ist fast unendlich variabel und wird mich auch spielerisch weiterhin vorantreiben.

VITA

Beruf
seit Juni 2012 Freier Modedesigner für die saisonale Entwicklung der
KARTSTADT Eigenmarke „Globetrotter“ mit Schwerpunkt auf
den Bereichen HAKA Hemd, Strick und Wirk
2010-2016 Lehraufträge im Masterbereich für Modemarketing/Handel
sowie Produktmanagement an der HTW Berlin
seit 2008 Regelmäßige saisonale HAKA-Trendvorträge auf der
Stoffmesse Munich Fabric Start und an den wichtigsten
Deutschen Mode-Hochschulen
2007 bis heute Freier Modedesigner, erfolgreich beratend und ausführend
mit Marken- und Kollektionskonzepten für HAKA, Sport,
DOB und Textil-Design in den Bereichen Casual, Outdoor,
Modern Woman, Underwear und Accessoires für namhafte
deutsche Unternehmen
2007 Gründung des eigenen Labels „freudenstuerme“
mit exklusiven Herrenstrickwaren in Alpaka
2005-2006 Angestellter Modedesigner, Head of Design menswear,
Erstellung der Kollektionskonzepte für alle Eigenmarken sowie
Steuerung des Ein- und Verkaufs über monatliche
„Roadbooks“
1996-2005 Angestellter Modedesigner, Head of Design menswear,
beratend und ausführend für alle Karstadt Casual-
Eigenmarken sowie verantwortlich für die Entwicklung der
Lizenzmarke „US.Polo Assc.“
1985-1996 Angestellter Modedesigner, verantwortlich für die saisonale
Entwicklung der KARTSTADT Eigenmarke„Globetrotter“ in
allen Produktgruppen der Herrenbekleidung
1982-1985 Freier Modedesigner, ausführen für mehrere regionale
Unternehmen im Bereich DOB Coordinates und Blusen
1980-1982 Geschäftsführer, Einkäufer und Verkäufer
im Textil und Lederwareneinzelhandel
Studium
Januar 1980 Abschluss: Diplom Mode-Designer
bei Prof. Heinz Oestergaard
1976 – 1980 Hochschule Pforzheim – Fakultät Gestaltung
Studiengang Mode-Design
Berufliches und künstlerisches Engagement
Januar 2018 Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit mit digitaler
Malerei
Juni 2014 Kurator „SLOWCRAFT“ Ausstellung, Design Center
Stuttgart
September 2010 Berater für „MELEZ“ Projekt, Kairo, auf Einladung der
deutschen Botschaft Kairo
Oktober 2010 Trendvortrag „Fashiontrends in Germany“ in Shanghai auf
Einladung der Intertextile Asia
Oktober 2009 Berater der China International Silk Fair in Hangzhou auf
Einladung der Stadt Hangzhou
2009 iDD, (Initiative Deutscher Designverbände)
Gründungsmitglied, Vernetzung mit allen Designverbänden
seit 2009 Mitglied im AGD (Allianz Deutscher Designer e.V.)
Mitwirkung im Honorarausschuss
seit 2008 Präsident des VDMD (Netzwerk Deutscher Mode- und
Textildesigner e.V.)
Repräsentant und Referent bei allen relevanten Fachmessen
und Gremien, Juror bei verschiedenen Designwettbewerben
seit 1986 Mitglied im VDMD (Netzwerk Deutscher Mode- und
Textildesigner e.V.)

Aus dem Leben eines Maschinen-Dompteurs

Prosa mit Tinte und Maschinenöl

Schreibstift, Schweißgerät und Schraubenschlüssel – es ist nicht viel was Magnus Kuhn zur Umsetzung seiner Ideen braucht. Anregungen dazu waren reichlich vorhanden. Da gab es zunächst eine abwechslungsreiche Berufstätigkeit mit Ereignissen, die manchmal völlig aus dem Ruder liefen. Aber auch viele menschliche Begegnungen haben ihn nachhaltig geprägt.

Foto: Michael Ehlers

Damit diese Erlebnisse nicht in Vergessenheit geraten, hat Kuhn zu Bleistift und Papier gegriffen. Viel Skurriles hat er aufgeschrieben und zu Kurzgeschichten zusammengefasst.

Ganz beiseitelassen konnte Kuhn aber die Vorliebe für den Maschinenbau nicht. Bei seinen Konstruktionen, den „Pseudomaschinen“ wie er sie nennt, geht es nicht darum, irgendeinen Produktionsprozess rationeller zu gestalten. Sie sollen die närrischen Wiederholungen menschlichen Verhaltens wie ein einem gut geölten Marionetten Theater sichtbar machen.

Bei der Lesung von Kurzgeschichten kommen auch seine Pseudomaschinen zu Einsatz. Er befreit sie aus ihren Stahlblechkäfigen und lässt ihren Bewegungen freien Lauf.

Foto: Katrin Heyer

Wer alle Sinne aktivieren will, wer nicht nur zuhören sondern auch zusehen will, für den sind Kuhns all inclusive Präsentationen genau das Richtige.

13.3.2020

19.00 Uhr

Einlass 18.00 Uhr

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Unerhört Fagott

Ulrike Fröhling, Fagott

Thomas Peter-Horas, Akkordeon – Komposition

Wie in vielen Bereichen unseres Lebens erleichtert uns auch in der Musik ein „Denken in

Schubladen“ die Verarbeitung einer großen Anzahl von Sinneseindrücken. Das ist in der Regel

praktisch und hilft uns bei der Orientierung. Allerdings lohnt es sich, diese Schubladen als

Begrenzungen wahrzunehmen und regelmäßig in Frage zu stellen. Bei Unerhört Fagott beginnt

dies schon bei der ungewöhnlichen Besetzung: Bereits nach wenigen Takten Unerhört Fagott  wird klar, dass es keine klanglichen Argumente gegen die Kombination von Fagott und Akkordeon gibt.

Die Musik von Unerhört Fagott  wehrt sich erfolgreich gegen jegliches Schubladen-Denken:

So verwendet Thomas Peter-Horas in seinen Kompositionen häufig Versatzstücke aus akkordeontypischen Genres und schafft auf diese Weise eine vertraute musikalische Umgebung.

Der Zuhörer wird dann allerdings in eine außergewöhnliche Klangwelt entführt, die ihn das scheinbar Vertraute völlig neu erleben lässt.

Die klassische Ausbildung als Musiker haben Thomas Peter-Horas (Akkordeon, Klavier, Komposition) und Ulrike Fröhling (Fagott) u.a. an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt absolviert.

Als Duo Unerhört Fagott haben Fröhling  und Peter-Horas vor ungefähr 15 Jahren begonnen, das klassische Repertoire für Klavier und Fagott zu erschließen (Saint-Saens, Tansman etc.). Durch einen Zufall stellte sich heraus, wie gut die Kombination von Akkordeon und Fagott klingt. Daraufhin begann das Duo, mit dieser Instrumentenkombination zu experimentieren. Da es praktisch keine Literatur für diese Besetzung gab, besteht das Programm ausschließlich aus eigenen Kompositionen und Arrangements.  

Im Kunsthaus Michel wird Unerhört Fagott bei der Ausstellungseröffnung von René Lang seine neue CD Das Leichte Leben vorstellen, auf der u.a. auch das „Bass-Akkordeon“ eine wichtige Rolle spielt. Wie sich das alles anhört? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden…

Samstag 7. März 19.00 Uhr
 

Da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist, bitten wir um Reservierung über das Anmeldeformular bzw. telefonisch unter 0931 13908

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Frau ohne ALLES

Lesung eines Theaterstücks


Lina Gade, die Frau ohne Reue im gleichnamigen Roman von Max Mohr, ist eine emanzipiert junge Frau, die mit der Rolle als Mutter, Ehe- und Hausfrau nicht einverstanden ist und ihren eigenen Weg sucht. So jedenfalls sagen es die einen Leser*innen des Romans.
Andere sagen, Lina sei eine verantwortungslose Mutter, eine rücksichtslose Frau mit hohem Männerverschleiß, ohne Skrupel, ohne Plan und eben ohne Reue.
Einige finden, dass der Roman sehr gute, leicht lesbare Literatur sei. Andere sind der Meinung, es sei Kitsch und ein zu Recht vergessenes Buch.
Der Schauspieler Martin Menner hat aus der Vorlage von Max Mohr eine Bühnenfassung geschrieben, die sich kritisch humorvoll mit den unterschiedlichen Lesarten beschäftigt. Michelle Neise und er bringen die unterhaltsame Bearbeitung am 28. April, um 19.00 Uhr auf die Bühne im „Kunsthaus Michel“, Semmelstr 42, Kulturbeitrag 10,-€.

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

ZwischenHeimaten / Die Wandelbaren- Lesung und Buchvorstellung

Deutsche Autoren aus Russland präsentieren ihre international besetzte Anthologie „ZwischenHeimaten“ /Autorin Eleonora Hummel präsentiert ihren neuen Roman „Die Wandelbaren“

Am 28. Februar 2020 präsentiert die bekannte Autorin Eleonora Hummel aus Dresden im Kunsthaus Michel ihren neuen Roman über das Deutsche Theater in Kasachstan „Die Wandelbaren“. Zwei weitere Autoren stellen ihre vor kurzem erschienene Anthologie „ZwischenHeimaten“ vor. Es lesen die preisgekrönte Autorin Eleonora Hummel aus Dresden (Chamisso-Preis 2006), der bekannte Lyriker und Autor Andreas A. Peters (u. a. SCIVIAS-Literaturpreis 2019) und der Herforder Autor Artur Rosenstern.

Anthologie „ZwischenHeimaten“

Kann es mehrere Heimaten geben? Wenn ja, was liegt dazwischen und wie können diese Stationen und Raumgebilde aussehen? Die Herausgeber des Bandes „ZwischenHeimaten“ wollten den literarischen Dialog zu diesem Thema fördern und Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Generationen und von verschiedener Herkunft dazu anregen, dieses Feld schreibend zu erforschen. Aspekte wie Fremdsein, Identitäts- und Heimatverlust beziehungsweise die Suche nach einer neuen Heimat oder mehreren Heimaten sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und teils leidvollen Geschichte haben die Deutschen aus Russland einen besonderen Bezug dazu entwickelt. Das Gefühl immerzu DAZWISCHEN zu stehen und nie richtig anzukommen, spiegelt sich oft in den Texten von Autorinnen und Autoren russlanddeutscher Herkunft wider.

Roman „Die Wandelbaren“ von Eleonora Hummel

Traktorist will er werden und die schöne Tochter des Sowchose-Vorsitzenden heiraten. Doch es kommt anders. Feine Leute aus der Stadt engagieren Arnold Bungert, 16, quasi vom Feld der kasachischen Steppe weg, bei den besten Dozenten soll er die Schauspielkunst erlernen. In Moskau! Der Haken: Bühnensprache ist Deutsch, und Arnold Bungert kann kein Wort, trotz seines Namens. Mit ihm wird eine Handvoll Jugendlicher für das Deutsche Theater Temirtau ausgebildet, zur Förderung, so der Plan der Sowjetregierung, der deutschen Minderheit.

In der Metallurgenstadt Temirtau leben allerdings kaum Deutsche, das Publikum ist rar gesät. Dennoch schaffen sich die jungen Schauspieler eine kleine Insel der Freiheit im totalitären Sowjetregime. Sie schmieden politische Pläne, lieben, wetteifern, spielen um ihr Leben. 25 Jahre nach Auflösung des Theaters treffen sie sich wieder. Was ist von ihren Träumen geblieben? Mit „Die Wandelbaren“ legt Eleonora Hummel einen großen Roman vor: In der Tradition bester russischer Erzählkunst erweckt sie ein weithin unbekanntes Stück Wende-Geschichte zum prallen Leben und liefert obendrein eine Liebeserklärung an alle, die die Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben …

Programm und biografische Notizen:

Eleonora Hummel liest aus ihrem Roman „Die Wandelbaren“

Eleonora Hummel wurde 1970 in Zelinograd, heute Nur-Sultan, in Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihre weiteren Romane „Die Venus im Fenster“ und „In guten Händen, in einem schönen Land“ sind im Steidl Verlag Göttingen erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Hohenemser Literaturpreis. Für ihr aktuelles noch in Arbeit befindliches Buchprojekt über das Deutsche Theater in Kasachstan wurden ihr das Spreewald-Literatur-Stipendium 2016/2017, der Schwäbische Literaturpreis 2017 sowie ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zuerkannt. Sie lebt heute in Dresden. www.eleonora-hummel.de

Andreas A. Peters liest seine Lyrik und Prosa

Andreas Andrej Peters, geb. 1958 in Tscheljabinsk (UdSSR), lebt und arbeitet in Laufen (Bayern) und Salzburg. Er war als Kolchosen- und Metallarbeiter, als Gastdozent und Pastor tätig und arbeitet als Krankenpfleger im Uni-Klinikum Salzburg. Bislang erschienen von ihm mehrere Lyrik- und Prosabände, zuletzt „Orchester der Hoffnung unter der Leitung der Liebe“ (Bernardus-Verlag 2019).

Peters erhielt zuletzt den „SCIVIAS“ – Katholischer Literaturpreis des Bistums Limburg 2019 und den Lyrikpreis des Verbandes Katholischer Schriftsteller Österreichs 2019. Seine Gedichte wurden ins Russische, Englische und Türkische übersetzt. https://andreaspeters.cabanova.com/

Artur Rosenstern moderiert und liest Lyrik aus der Anthologie „ZwischenHeimaten“

Artur Rosenstern, 1968 in Kasachstan geboren. Nach dem Studium der Musik-, Medienwissenschaft und der Mittelalterlichen Geschichte in Detmold und Paderborn arbeitete er u. a. für einen Musikverlag im Bereich Musikedition sowie als Russisch-Übersetzer. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Das Buch Planet Germania ist 2015 im Verlag Monika Fuchs in Hildesheim erschienen (rezensiert u.a. von der Neuen Westfälischen und vom Bayerischen Rundfunk) Seit 2016 ist Rosenstern Mitglied im VS – Verband Deutscher Schriftsteller, im Literaturkreis der Deutschen aus Russland und in der Herforder AutorInnen-Gruppe. Er gehörte zu den Preisträgern des Berliner Federleicht-Schreibwettbewerbs 2013 und des Leverkusener Short-Story-Preises 2015. Seine Geschichten landeten oft auf den Shortlists verschiedener Literaturwettbewerbe. Im Jahr 2017 erschien sein Lyrik-Debüt schmerz-wort-tropfen. Im Januar 2020 sein Roman Die Rache der Baba Jaga. Mehr zum Autor auf www.artur-rosenstern.de

Veranstaltungsort: Kunsthaus Michel, Würzburg

Präsentation und Lesung werden in Kooperation mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland durchgeführt und vom Freistaat Bayern gefördert.

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Bösendorfer von Ferenc Karinthy – Eine bitterböse Telefon-Komödie

Inhalt: Frau Krumbiegel, Witwe eines Beamten der Finanzverwaltung, hat ihren Bösendorfer-Flügel zum Verkauf inseriert.

Natürlich ahnt sie nicht, als sie das Inserat aufgibt, dass sich daraufhin ein Betrüger melden könnte – und schon gar nicht,

dass es überhaupt eine solche Art von Mensch gibt, der es weder auf das wertvolle Instrument noch auf ihr Geld oder sonst etwas Materielles abgesehen hat.

In der Rolle des Käufers, der seinerseits in die unterschiedlichsten Rollen schlüpft, brillierte in der Hörspielfassung

des Bayerischen Rundfunks der legendäre Helmut Qualtinger.

Ganz nebenbei wird hier Telefonie-Nostalgie verbreitet, mit Ferngesprächsvermittlung und ohne Flatrate.

Darsteller:

Inserentin: Sylvia Oelwein

Käufer: Herbert Ludwig

14. Feb. 2020

19.00 Uhr Einlass 18.00 Uhr

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Caesar / Caesar / Theodor – Jazz

Puls, Energie, Freiheit. Gemeinsame musikalische Grundwerte stets im Blick,

vereint Caesar / Caesar / Theodor ein ständiger Drang nach Entwicklung. Im

gemeinschaftlichen Prozess kreiert das Trio einen Sound, unverblümt und

mutig einerseits, dennoch eingängig, ohne in Klischees zu verfallen.

Inspiration schöpfen Thomas Hähnlein (Saxophon), Christian Müller

(Kontrabass) und Clemens Lotz (Schlagzeug), die sich ursprünglich in

Amsterdam kennengelernt haben, dabei gleichermaßen aus der

amerikanischen Jazztradition wie der lebendigen Berliner Musikszene, die

sie mittlerweile ihre Heimat nennen. Auf ganz natürliche Weise führen diese

Einflüsse zur Auflösung von Grenzen. Und so treffen sangbare Melodien auf

freie Improvisation, Blues-Fragmente auf komplexe rhythmische Strukturen.

Wohin sich die Musik von Caesar / Caesar / Theodor noch entwickelt, bleibt

dabei offen. So funktionieren Prozesse – stetiger Wandel, Stillstand

vermeiden.

am 7. Februar 2020 im Kunsthaus

ab 19.00 Uhr

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.