Jochen Volpert & Band feat. Carola Thieme – live on stage

(Foto: Patrick Wötzel)

Bereits seit über 35 Jahren spielt Jochen Volpert mit Begeisterung Gitarre. Live- und Studioprojekte haben seine wiedererkennbare Spieltechnik und seine kreativen Fähigkeiten am Instrument geprägt. Dank seiner Umtriebigkeit in verschiedenen Band-Konstellationen aus dem 
Blues-, Rock-, Jazz- und Country-Bereich hat er sich zwischenzeitlich in der Gitarristenszene einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt und wird deutschlandweit von einer großen Fangemeinschaft unterstützt.

Nach den guten Erfahrungen der bereits veröffentlichten Studio-CDs „Session 50.1“ (2013) und „Session 52.2“ (2015) mit interessanten Arrangements von bekannten Blues-/ Rock- und Jazz-Klassiker, präsentierte er im Januar 2017 eigenes Songmaterial auf seinem Album „Split Personality“.

Begleitet von hochkarätigen Musikern, die seine Leidenschaft für anspruchsvolle Live-Konzertauftritte mit viel Raum für Improvisation teilen, ist er nun live on stage mit seinem „Best-of“ Progamm zu erleben. Die außergewöhnliche Stimme und die kreativen Vocalexkursionen von Carola Thieme unterstreichen dabei den eigenständigen Bandsound.

Wer ihn schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß: Jochen Volpert ist ein absoluter Freigeist an der Gitarre – immer offen und flexibel für Neues und Altes, für Experimentelles sowie bereits Bewährtes. Genau das macht seinen vielseitigen und eigenständigen Sound aus und begeistert nicht nur Gitarrenliebhaber.

Besetzung:

Jochen Volpert – Guitar
Carola Thieme – Vocals/A-Guitar/Percussion
Johannes Böhm – Bass
Stefan Schön – Drums/Cajon

Freitag 20.Sept.2019 19.30Uhr

Tickets kaufen

30 Tickets verbleibend.

10.00

„ Er fiel im frühen Morgenrot – Hommage an den Baum“

Anja Meixner – Fotografie

Wehmütig befasst sich meine Ausstellung „ Er fiel im frühen Morgenrot( Alexandra) – Hommage an den Baum“ mit der spirituellen Dimension von Wald.

Wald ist mir übergeordnet, ich bin ein Teil von Wald, ohne Wald gäbe es keinen Atem.

Gezeigt werden Werke, auf denen nicht mehr existierende oder vom Aussterben bedrohte Bäume zu sehen sind, sozusagen Walddenkmäler, die ich mit meiner Kamera auf meinem Lebensweg einfing. Auf jeder Reise durch Neuseeland, Amerika, Asien, Australien und Europa sehe ich die Wälder nicht mehr, die ich vor 20 Jahren noch tief beindruckt fotografierte. Da habe ich begriffen dass diese Fotos nun Denkmäler sind.

Erinnerung an Wald, den es heute nicht mehr gibt, der wie eine Insel unwiederbringlich untergegangen bzw. gerodet, verbrannt, verheizt wurde.

Der Wald in Mir bedeutet nicht nur meine persönliche Beziehung zum Baum. Es zeigt auf wie lebenswichtig und tief die Menschheit mit dem Wald und vor allem dem Urwald verwoben ist. Auf der Erde gibt es nur noch sieben bedeutende, zusammenhängende Urwaldgebiete. Täglich schrumpfen sie durch den Eingriff des Menschen um viele tausend Hektar.

Der Wald braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht den Wald zum Atmen.

Kennt man die Bäume nicht, behandelt man sie alle wie Feuerholz (Sprichwort aus Uganda).

Bäume könnten uns lehren uns dem Wind des Lebens hinzugeben.

Stattdessen sind wir nur imstande den kurzweiligen wirtschaftlichen Nutzen des Waldes zerstörerisch aufzubrauchen.

Im Inneren des Waldes gibt es eine unendliche Zahl an Möglichkeiten, wie sich Bäume in ihren Abständen zueinander gruppieren und sich so Wege oder Lichtungen für den Menschen auftun. Die Anzahl der Bäume und ihre Art der Aufstellung zueinander ist dabei so groß, dass wir als Mensch mit unserer körperlichen Ausdehnung im inneren des Waldes, nicht mehr mit dem Außen in Kontakt sind. Die Sicht ist verstellt.Der Wald muss so groß sein, dass er uns ganz hat, dass wir eine gewisse Anstrengung unternehmen müssen, bis wir ihn wieder verlassen haben. Da kann man dann auch von einer anderen Zeit sprechen im Wald, der Waldzeit.

Handelt es sich im Vergleich dazu nur um eine Baumgruppe, so sind wir in einer Baumgruppe visuell und gefühlsmäßig nicht nur mit den Bäumen in Kontakt, sondern auch mit der offenen Umgebung.

Meine Bilder sind zum Teil völlig unbearbeitet. Die anderen versuchen mit Mitteln des Computers diesen persönlichen Bezug zum Baum als Einzelnen, aber auch Bäume in der Vielzahl des Waldes widerzuspiegeln. Es ist der Wald in Mir aus dem ich hervorkomme.

Ausstellungsdauer: 20.Sept.2019 – 8. November 2019

Thomas Heise Kulturen der Menschheit: Woher und wohin? Transdisziplinäre Perspektiven unserer Vergangenheit

… ja, es stimmt, dies Buch ist etwas anachronistisch in

Zeiten des Spezialistentums, wo jeder sein Wenn und Aber

hat. – Doch gerade deswegen dieser Menschheitsreiseführer

mit neuesten Fakten, Zusammenhängen und brandheißen

Hypothesen! „Vor allen Dingen“ zählen die Beziehungen dazwischen.

So können wir unseren Werdegang trotz früherer

Klimakatastrophen seit Adam und Lucy durch Zeiten, Kontinente

und Kulturen besser verstehen. Migrationen, kultureller

Alltag und Höhepunkte, Geburt und Tod, Gesundheit und

Medizin, Regelsysteme der Verantwortung, Rationalität und

Irrationalität, all diese Themen ermöglichen nicht nur ein

besseres Verständnis der Gegenwart und unseres Nachbarn

sowie des Miteinanders, sondern werfen auch ein Licht auf

mögliche zukünftige Entwicklungen.

Der Autor

Priv.Doz. Dr.med. Dr.phil. Thomas Heise, prakt. Arzt, Naturheilverfahren,

Akupunktur, FA für Psychiatrie, Psychotherapie,

war Chefarzt in Deutschland sowie China und studierte

auch Sinologie, Vor- und Frühgeschichte, Archäologie und

Japanologie. Gründer und Herausgeber der Fachbuchreihe

„Das transkulturelle Psychoforum“.

Freitag, 18. Okt. 2019

Tickets kaufen

30 Tickets verbleibend.

10.00

„Gestatten, Kästner!“ von Gisela Groh und Barbara Steiner

Foto: Udo Baumgärtner

Rückblick in Leben und Werk
Wenn sich Leser einen idealen Schriftsteller zurechtbasteln
und mit den Qualitäten Verständlichkeit, Sympathie und moralischer
Integrität ausstaffieren dürften, dann käme mit großer Wahrscheinlichkeit
Doktor Erich Kästner dabei heraus.
Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker, ein augenzwinkernder
Skeptiker und Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist, der nie
aufhören wollte zu glauben, dass die Menschen besser werden könnten.
Nicht nur seine Kinderbücher werden noch heute gerne gelesen,
auch seine Gedichtbände, mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus
Zartheit und Sachlichkeit, gehören zum Grundbestand deutscher Poesie.
Beispielhaft für Kästners dynamisch-heitere Schreibweise
steht sein Gedichtzyklus „Die 13 MONATE“.
In unnachahmlicher Art, voller Wort- und Sprachwitz, mit Tiefsinn
und überraschenden Wendungen kommen die Monate daher.
Liegt im Januar das Jahr noch hoffnungsvoll in der Wiege, so zeigt
sich bald auch eine melancholisch stimmende Gegenläufigkeit:
das Jahr ist jung man selbst wird alt.
Gestaltet und vorgetragen von:
Gisela Groh
Musik: Barbara Steiner, Querflöte

Freitag 25. Okt. 2019

Beginn: 19.00 Uhr

Einlass: 18.00 Uhr

Tickets kaufen

30 Tickets verbleibend.

10.00