Albert Banska-Holzschnitte

ALBERT BANSKA Ausstellung 10.Nov. 2020 – 10. Feb. 2021

Albert Banska war ein Künstler und Naturfreund, der den ersten und zweiten Weltkrieg miterlebte. Als „Meister des Holzschnitts“ schuf Albert Banska viele Werke mit Motiven von harmonischen Landschaften, alten Architekturen und vielen mehr.

Der kluge und freiheitsliebende Künstler gewann mit seinen Werken viele Freunde und Anhänger, die ihn unterstützten und seine Kunst liebten und wertschätzten. Seine Holzschnitte in handwerklicher Präzision und Meisterschaft haben nicht nur den Kunstkenner begeistert. Auch den sogenannten „kleinen Mann“ mit dem nicht gerade großen Geldbeutel ergriff die Begeisterung für Albert Banska´s Kunst.

Banska wurde am 12. April 1889 in Fischbach in der Oberpfalz geboren. Nach der Vollendung seiner Lehre und Arbeit im Bereich der Keramik, besuchte Albert Banska 1910 die königliche Kunstgewerbeschule in München, einer der bedeutsamsten künstlerischen Ausbildungsinstitutionen. Der Schweizer Künstler und Grafiker Max Bucherer lehrte ihn dort die Kunst des Holzschnittes. Im Frühling 1911 reiste er nach Italien, wo er immer wieder Neapel und die Toscana aufsuchte, und nach Ascona, der tiefst gelegene Ort in der Schweiz. Dort lebte er für einen kurzen Abschnitt seines Lebens und hatte eine höchst ungebundene, paradiesische Zeit, trotz ständiger Geldbeutelnöte, die aber die Schaffensfreude des jungen Künstlers in keiner Hinsicht beeinträchtigten. Dort hatte Banska reichliche Vorbilder für seine Werke durch die idyllischen und herrlichen Landschaften, die in diesen Orten zu entdecken waren.

Diese Zeit voller Freiheit verbrachte er gerne mit seinen österreichischen Freunden – Toni Faistauer und Robin Christian Andersen – die ihn durch lange Wander- und Hungerjahre begleiteten und unterstützten.

Der freiheitsliebende Albert musste höchst unwillig Soldat im ersten Weltkrieg werden, was er einschließlich bis zum Zusammenbruch 1918 auch bleiben musste. In den letzten Kriegsmonaten verschlug es ihn nach Würzburg, wo er nun auch die Schönheit des Frankenlandes für seine Werke nutzen konnte. Dort nistete er sich mit seiner Frau Anna in eine Dachwohnung im Hause des ehemaligen Textilhauses Freudenreich am Schmalzmarkt ein, mit Blick auf dem Marktplatz und der Marienkapelle. Speziell für seine Frau hat er auch einen Holzschnitt angefertigt.

Beharrlich und voller Zuversicht arbeitete Albert Banska an seinen Holzschnitten, durch denen er nach und nach immer mehr Freunde fand, besonders im Kreise der damaligen „Wandervögel“, einer Jugendbewegung, in der Jugendliche zusammen wandern gingen, Abenteuer erlebten und ihre individuellen Persönlichkeiten auslebten gegen den autoritären Einfluss von Eltern und Lehrern. 1901 in Berlin von Karl Fischer gegründet, breitete sich diese Strömung der bürgerlichen Jugendbewegung rasant aus. Noch heute existieren Ortsgruppen in ganz Deutschland und auch Banska selbst war Mitglied dieser Bewegung.

Nachdem Banska immer bekannter wurde, entwickelte sich seine Wohnung zu eine Art Museum und einem Treffpunkt, der nicht nur Kunstliebhaber willkommen hieß, sondern auch einfache Menschen, die Geschellschaft suchten. Im Hause Banska‘s konnte man neben seinen eigenen Werken auch Werke anderer zeitgenössischer Künstler anschauen. Auch konnte man durch schöne alte Bücher stöbern, wertvolle Münzen und andere Proben alter Volkskunst betrachten und wer Glück hatte konnte in einem etwas höher gelegenen Zimmer auch seine Frau Anna, die vom Beruf her Teppiche webte, beim Arbeiten zuschauen.

Viele Menschen suchten im Hause Banska‘s einen Rückzugsort und erfreuten sich an jemanden wie ihn, der in aller Stille und sorgfältigster handwerklicher Behutsamkeit an seine Platten schnitt, selber die Handabzüge herstellte und alles in saubere Passepartouts legte – immer geschmackvoll, ordentlich und sehr die Freude am Eigenbesitz fördernd. Noch dazu konnte man von dem viel belesenen Banska immer ein kluges Wort mit auf den Weg bekommen.

Ein großes Interesse des Künstlers waren alte Kulturen, besonders aus dem asiatischen Raum. Von den Weisheiten und Künsten Asiens konnte Albert Banska nicht genug kriegen. Neben diesem Studium unterhielt er zudem auch weltweite Bindungen zu den Weltsprachlern vieler Länder.

Würzburg wurde als einer der letzten Städte am 16. März 1945 Opfer des zweiten Weltkrieges. Der Bombenangriff zerstörte die Altstadt und kostete vielen tausenden Menschen das Leben. Jedoch waren Albert Banska und seine Frau Glückspilze. Als hätten sie es vorausgesehen verließen sie rechtzeitig ihr Schmalzmarkt-Idyll und machten es sich im Lützelgrund zwischen Randersacker und Lindelberg gemütlich. Dort schuf er seinen Steingarten, baute sich ein Haus hinein und hatte so einen schönen Ort mit einem Dach über dem Kopf, während viele Würzburger gezwungen waren, sich einen neuen Wohnort suchen zu müssen.

Als Anregung für seinen geliebten Steingarten war Banska’s Aufenthalt in Ascona und Italien. Diesen erschaffte er aus riesigen Blöcken aus fränkischem Muschelkalk und von Vielen wurde der Steingarten als ein kleines Naturwunder betitelt.

„Komme vom Handwerk (Keramik) – als 17jähriger nach Neapel „gewalzt“. Der Schweizer Max Bucherer war im Winter 1910 mein Lehrer im Holzschnitt. Frühling 1911 wieder in Ascona und Italien. Die Landschaft im Gegensatz zum Modell fand ich hier kostenlos – so wurde ich Landschafter – Toni Faistauer und Robin Christian Andersen waren meine Freunde durch lange schöne Wander- und Hungerjahre. Einmal hatte ich im Tessin eine alte Mühle gepachtet.

Dort trafen wir uns immer wieder. Das war unser Ausfallstor nach Italien, Südfrankreich und Dalmatien. Der Krieg verschlug mich nach Würzburg. Fränkischer Muschelkalk in meinem Steingarten gibt mir ferne Erinnerungen an Italiens Bergstädte und Kastelle, Sonne und Gärten.“

-Albert Banska‘s eigene Lebensbeschreibung

Am 20. Februar 1957 verstarb der Künstler nach einer kurzen Krankheit in einer Würzburger Klinik – nur zwei Monate vor seinem 68. Geburtstag. 20 Jahre nach Albert Banska’s Tod folgte ihn auch seine Frau, Anna Banska. Beide wurden auf dem Hauptfriedhof von Würzburg bestattet. Leider wurde das Grab der Banska’s vor einiger Zeit aufgegeben und existiert somit nicht mehr.

Aus Anlass des damals unerwarteten Todes von Albert Banska betitelte Heiner Reitberger als Kolumnist „Kolonat“ am 22. Februar 1957 in der Main-Post Albert Banska als der „Meister des Holzschnitts“.

Das Paar blieb (höchstwahrscheinlich) kinderlos. Von Familienangehörigen und Nachfahren der Banska‘s ist nichts bekannt.

Banska’s Kunst liegt im Holzschnitt. Der Holzschnitt ist eine Hochdruck-Technik, bei dem aus einer Holzplatte wie bei einem Relief Teile herausgeschnitzt werden. Die bleibenden erhabenen Stellen werden eingefärbt und wie ein Stempel per Hand oder mit Hilfe einer Presse auf Papier gedruckt, wobei ein seitenverkehrter Abdruck entsteht. Die Wurzeln des Holzschnittes liegen, wie das Drucken selbst und viele andere künstlerische Techniken, in China. Vorstufen zum Holzschnitt waren der Gebrauch von geschnittenen und geformten Stempeln und Siegeln.

Die Grundvoraussetzung für die Entwicklung des Holzschnitts war die Erfindung des Papiers, dass etwa 105 n. Chr. ebenfalls in China erfunden wurde. Die erste druckgraphische Technik, die dort entstanden ist, war die Steinabreibung. In Folge dazu entwickelte sich der Holzschnitt. Das erste klar datierbare chinesische Holzschnittbuch aus Dunhuang, was etwa aus dem Jahre 868 ist, ist jedoch so weit entwickelt, dass der Holzschnitt sogar früher entstanden sein muss.

In Europa entwickelte sich der Holzschnitt jedoch weitaus später. Obwohl das Bedrucken von Stoff mit einer hölzernen Matrix seit vielen Jahrhunderten schon üblich war, war die Bedingung für den Holzschnitt erst mit der beginnenden Papierproduktion in Papiermühlen in den 1390ern geschaffen. So entstanden die ersten Holzschnitte, damals Formschnitte genannt, erst um 1400. Häufig war es jedoch so, dass statt eines einzigen Holzschneiders, mehrere spezialisierte Handwerker zusammenarbeiteten. Ein Zeichner erschaffte den Entwurf, der Formschneider schneidet das Motiv in die Holzplatte und der Briefmaler druckte das Motiv auf Papier und kolorierte es meistens nachträglich.

In den Anfängen seiner Holzschnitt-Kunst hielt Albert Banska seine Werke in schwarz-weiß. Später erweiterte Banska aber sein Arbeitsgebiet und involvierte Farbe mit in seine Holzschnitte. Schließlich ging er von nur teilweise eingebrachten Einfärbungen komplett zum sogenannten Farbholzschnitt über, den er letztendlich mit Meisterschaft beherrschte. So verfeinerte er seine Farbholzschnitt-Technik und schaffte es, dass seine fertigen Abzüge eine nahezu aquarellhafte Wirkung erhielten.

Der Farbholzschnitt ersetzte das mühsame Nachkolorieren der monochromen Holzschnittdrucke. Unterschied zum normalen Holzschnitt ist – wie der Name schon angibt – dass statt eintöniger Farbe, mehrere Farben auf dem Holzschnitt aufgetragen werden. Zwei der meist genutzten Techniken waren einerseits mehrere Holzschnittplatten herzustellen, die dann jeweils Farben zugeordnet werden. Andererseits nutzten viele Holzschneider eine Variante, bei der nur eine Holzschnittplatte genutzt wurde. Auf dieser wurden dann alle verwendeten Farben aufgetragen. Die Farben konnten so ineinander verlaufen. Natürlich gibt es daneben auch andere Techniken, bzw. auch Techniken, bei der beide Varianten vermischt werden. So konnte besonders der Farbholzschnitt individueller vom Künstler angewendet werden.

Als Motive für seine Werke wählte Albert Banska hauptsächlich natürliche Motive, Landschaften, einheimische Architekturen und tierische Abbildungen. Banska besaß großen Respekt gegenüber der Natur und war als großer Naturliebhaber bekannt. Für ihn war die Natur eine große Inspiration für seine Holzschnitte und war ein äußerst wichtiger Antrieb für seine Schaffenslust. Das war auch ein Grund, warum das Figürliche in seinen Werken eine eher untergeordnete Rolle spielte, verglichen zu den Landschaften. Menschliche Figuren waren eine Seltenheit in seinen Werken. Nach Banska’s Umzug nach Würzburg entdeckte er die Würzburger Architekturen, Winkel und Orte für seine Werke. So kann man bekannte Bauten und Orte Würzburgs wiederfinden, wie zum Beispiel die Marienburg. Aber auch nicht mehr bekannte oder nicht mehr existierende Orte und Architekturen sind in seinen Werken zu sehen und anhand Banska’s Kunst bekommt man einen Einblick, wie es zu seiner Zeit aussah.

Das Papier, auf dem Albert Banska seine Holzschnitte abdruckte, war meist aus dem Holz des Maulbeerbaumes, was etwas dicker war als herkömmliches Papier. In seinen Holzschnittplatten und somit auch auf seinen Drucken steht immer sein Monogramm „AB“. Außerdem kritzelte Banska rechts unter dem Druck mit Bleistift immer seine Unterschrift „A. Banska“. Häufig gab Albert Banska seinen Werken Namen, die eher aus nur wenigen Worten bestehen und direkt das Motiv beschreiben. Jedoch legte der Künstler bei einigen seiner Werke keinen eigenen Titel fest.

Ausstellungen zu Albert Banska’s Werken gab es nicht nur nach seinem Ableben, sondern auch zu seinen Lebzeiten.

Banska‘s erste Ausstellung fand 1920 in Würzburg statt. Daneben war Albert Banska mit vielen anderen fränkischen Künstlern an fast jeder Gruppenausstellung mitbeteiligt. Speziell zu seinem 65. Geburtstag ehrte die Stadt Würzburg am 12. April 1954 den Künstler mit einer Ausstellung in der städtischen Galerie Würzburg. Für diese Veranstaltung schrieb Heiner Dikreiter, ein deutscher Landschafts- und Porträtmaler, über Banska. Dikreiter wirft den Leser zu Beginn seines Textes in die Kunstwerke Banska’s hinein: „Über enge, steile Weinbergstreppen steigen wir auf die Hohenrotberghöhe. Immer wieder neu packt uns das Bild: Hinter uns das geliebte Dorf mit seinen köstlichen Weinbergslagen und der nun zerstörten, früher aber so weitausladenden Bogenbrücken, weiter hinten, am Fuße des Bromberg, das alte Hätzfeld, und ganz von hinten heraus grüßt noch einmal die Festung…“ oder auch „Das Auge frißt förmlich die wechselnde Stimmungen, wenn die Sonne Wolkenschatten über das Land wirft. Über dicht bemoostes Gestein geht es hinweg, der Boden hebt sich, senkt sich, ausgespült ist der Pfad vom langanhaltenden Regen, nur Gestein, kein Sand, kein Lehm – und doch reichen die Weinberge fast bis in unsere Nähe…

Dikreiter erzählt vom Leben von Albert Banska und wünscht ihm in den letzten Zeilen des Textes, „daß der Künstler, zur Freude seiner vielen Freunde, noch recht lange in seinem Steingarten-Idyll im Lindelbacher Grund an der Arbeit bleiben kann.

Leider ging Dikreiters Wunsch nicht in Erfüllung, da Albert Banska – wie schon erwähnt – nicht einmal 3 Jahre nach der Ausstellung verstarb.

Zu Ehren Banska’s fertigte Heiner Dikreiter neben seinem Text außerdem auch ein Gemälde vom Künstler an.

Albert Banska’s Werke finden noch heute große Beliebtheit und Ansehen. Viele Werke verweilen heute im Besitz von Sammlern und Galerien, die mithilfe von Auktionen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen das Interesse an der Kunst Banska’s weiter brennen lassen. Auf dieser Art und Weise lebt ein Stückchen des Künstlers, seiner Geschichte und seiner Persönlichkeit in seinen Kunstwerken weiter.

PASSIONE ITALIANA – Oliver Munique

Opernbariton Oliver Munique widmet sich in seiner PASSIONE ITALIANA auf ganz besondere, sinnliche und intime Weise dem Gesang der italienischen Oper Welt – jedoch mit zeitlosen Stücken aus der Filmmusik wie PARLA PIU PIANO…, Crossover wie Zucchero… nur eben für sportlichen Bariton und Gitarre arrangiert… – Oliver ist auch als singender Apnoetaucher weltweit tätig und bekannt. Holen Sie sich ein Stückchen Italien nach Hause – mit Herz, Humor und allem Anlass zum Träumen!

29. Jan. 2021

19.00 Uhr

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23 Tickets verbleibend.

10.00

ABGESAGT Jochen Dieckmann – Ferner Osten auf der Überholspur

Jochen Dieckmann liest aus seinem neuen Buch „Ferner Osten auf der Überholspur“.
Nach mehreren China-Reisen hatte der Fernfahrer sich in den Kopf gesetzt, von Deutschland aus mit dem Auto ins Reich der Mitte zu fahren. Diesen Traum konnte er kurz vor Beginn der Corona-Krise realisieren. Gemeinsam mit seinem Neffen fuhr er mit einem 28 Jahre alten Ford Transit durch 12 Länder bis nach Kambodscha. Die Reise dauerte insgesamt ein halbes Jahr. Sie erlebten viele Abenteuer, zahlreiche Autopannen, fuhren durch mehrere Wüsten, besuchten den Kaukasus, nahmen Fähren über das Schwarze Meer und das Kaspische Meer und überquerten das Tian-Shan-Gebirge. Allein durch China fuhren die beiden 8.000 Kilometer und erlebten das Land jenseits aller Klischees und Touristenattraktionen.
Die Lesung reichert der Autor an durch zahlreiche Fotos von der Reise.

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10 Tickets verbleibend.

10.00

“Ein Mann, drei Instrumente, sechs Suiten“: die Solosuiten von J. S. Bach

Fotostudio Menth, Aub

Der Geiger Florian Meierott widmet sich in diesem Konzert den Solo Suiten von Johann Sebastian Bach für Violoncello, die einen Meilenstein in der Instrumentalgeschichte darstellen. Sie sind an musikalischer Tiefgründigkeit und an Ausdruck nicht zu überbieten. Meierott beschäftigt sich seit seiner Jugend mit der Instrumentalmusik des Thomaskantors. In diesem Konzert wird er seine eigene Bearbeitung der Werke auf drei verschiedenen Instrumenten vorstellen: der Violine , der Viola und der Viola pomposa. Ein Muss für alle Streichinstrument Interessierte.

„Ein Mann, drei Instrumente, sechs Suiten“: die Solosuiten von J. S. Bach

Leider nur mit ganz wenig Publikum. Wer dabei sein möchte – bitte verbindlich anmelden. Danke!

Bitte tragen Sie einen Mundschutz und halten Sie sich an die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln.

Freitag 23.10. 2020 19.00 Uhr

Einlass 18.00 Uhr

Kulturbeitrag 10,-€

oder Live dabei sein: https://kunsthaus-michel.de/livestream-live-dabei-sein/

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Erotik und Wein mit Ingo Klünder

Der Schauspieler Ingo Klünder kommt am Freitag 16. Okt 2020, zu einer Dichterlesung in das Kunsthaus Michel. Beginn ist um 19.00 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Zum Thema „Erotik und Wein“, liest er unter anderem Werke von Oscar Wilde, Stefan Zweig, Frank Wedekind, Max Dauthendey, Kurt Tucholsky, Hermann Hesse, Berthold Brecht, Francois Villon, Erich Kästner und Johann Wolfgang von Goethe.

musikalisch begleitet von

„ZWEIPUNKTNULL“ steht für Steffi & Tom, eine Formation, die ihre Zuhörer in die Gefilde des Folk, Rock, Blues & Balladen, in Deutsch und Englisch, entführt. Die Stimmen der zwei Musiker harmonieren wunderbar miteinander und sorgen für die eine oder andere Gänsehaut.

Tom, der Gitarrist und Mann am Cajon und Steffi, mit Gesang und Percussion, sind auch „unplugged“ ein Ohrenschmaus! 

Ingo Klünder steht seit über 40 Jahren auf der Bühne. Nach Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Institut in Berlin und Zusatzausbildung im Fach ,Musical‘, war er in Berlin, Bern, Bonn, Bielefeld, Ingolstadt, Ulm, Coburg, Koblenz und Würzburg engagiert. Erst im September 2017 wurde er als „Ehrenmitglied des Stadttheaters Würzburg“ geehrt.

Paraderollen im Schauspiel sind Lord Leicester in „Maria Stuart“, George in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, Kittel in „Ghetto“, Serge in „Kunst“, Znorko in „Enigma“ und der Kontrabassist in „Der Kontrabass“.

Herausragende Musicalrollen Klünders waren Henry Higgins in „My Fair Lady“, Mackie Messer in „Dreigroschenoper“, Don Quixote in „Mann von La Mancha“, Peron in „Evita“, Georges in „La Cage aux Folles“ oder der Conferencier in „Cabaret“.

Bei seinen Ausflügen ins Genre Film arbeitete er unter anderem mit Dieter Wedel und war in den Vorabend-Soaps „Unter uns“ (RTL) sowie „Verbotene Liebe“ (ARD) zu sehen.

Freitag 16. Okt. 2020 19.00 Uhr, Einlass 18.00 Uhr

Kulturbeitrag 10,- €

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

BASSION – Pour l´Amour

Das neue Chansonprogramm von BASSION  – Birgit Süss & Klaus Ratzek

«Wer in Frankreich ein Gedicht schreibt, schreibt ein Chanson» notiert Boris Vian. Und wer ein Chanson hört, hört ein Gedicht. Ein Gedicht, daß meist nur ein Thema hat: L´ Amour – die Liebe.

Birgit Süß (Gesang) und Klaus Ratzek ( Kontrabass & Tuba )

widmen sich mit ihrem Duo BASSION endlich wieder den wunderbaren   französischen Chansons:

Ausgefallene neue Arrangements und vor allem die ungewöhnliche Instrumentierung –  Kontrabass und Tuba –

lassen diesen ChansonAbend zu einem besonderen Erlebnis werden:

Allein durch die Zwiesprache von Stimme und diesen für ein Duo herausfordernden Instrumenten gelingt es, den bekannten Chansons – wie „Hymne a l´Amour“ , „Je ne regrette rien „ oder „Ne me quitte pas“  – einen ganz besonderen Charme zu verleihen.

BASSION geben unter anderem Chansons der Môme, Edith Piaf, zum Besten; Lieder, in denen eine vergangene Epoche heraufbeschworen wird, in der man in den Tag hineinlebte – die süße Flucht vor der Realität, wenn auch nur für einen Abend.

Der „Spatz von Paris” sagte oft «Das Chanson erzählt zwar nur eine Geschichte, aber das Publikum muß sie glauben können !». Sie sang über Liebe, über Eifersucht und Trennung. Sie sang über ihr eigenes bewegtes Leben – und Chansons wie „Milord” oder „je ne regrette rien” machten sie unsterblich.

Diese ganz Ausstrahlung hat das Chanson bis heute nicht verloren.

Mit Charme, Einfühlungsvermögen und Wonne interpretiert Birgit Süß die «alten» Lieder von Sehnsucht und Schmerz, von Glück und Macht.

Freuen Sie sich auf einen neuen Klang, auf ein besonderes Hörerlebnis

  •  allein mit Stimme und Kontrabass & Tuba .

„Pour l `Amour“ – eine ganz grosse Liebe zum Chanson.

„…Ihre wandlungsfähige Stimme ist stets im Dialog mit den Instrumenten ihrer kongenialen Begleiter. Genial ihre Zwiesprache mit der Tuba, der Klaus Ratzek ungewohnt jazzige Töne entlockt….. Gefühlvoll und intensiv präsentiert Süß französische Chansons und englische Balladen. Die Angst, verlassen zu werden, ist greifbar in Brels „Ne me quitte pas“. ( Mainpost 2017)

Klaus Ratzek ist ein lockerer Typ, der sich kaum an ein stringentes Programm fesseln lässt, der lächelnd improvisiert und im Gewirr der Kabel souveräner Herr des Geschehens bleibt. In seine Instrumente scheint er vernarrt, mit der Tuba und dem Kontrabass im innigen Spiel verwoben. Er zeigt sich als einfühlsamer Begleiter, der seinen klangmächtigen Instrumenten auch erstaunlich sanfte Töne zu entlocken weiß. ( Mainpost 2016 )

Freitag, 9. Oktober 2020

19.00 Uhr

Der Online-Ticketverkauf zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Die Gitarre des Südens – Oliver Thedieck


Die Gitarre des Südens – Oliver Thedieck

Bis ins 20. Jahrhundert galt Spanien als bekanntestes Land der Gitarre. Allerdings begann ab den 20er Jahren eine ungemein bedeutende Entwicklung dieses Instruments auf dem südamerikanischen Kontinent. Komponisten wie Agustin Barrios, Hector Villa-Lobos oder Antonio Lauro verstanden es auf kunstvolle Art und Weise die musikalische Folklore ihrer Heimatländer mit den Einflüssen der europäischen Kunstmusik und des nordamerikanischen Jazz zu verweben und dabei dennoch dem Erbe der spanischen Gitarre zu huldigen.

Erleben Sie eine musikalische Reise in den sonnigen Süden mit Werken u.a. von Tarrega, Villa-Lobos und Laura.

Freitag, 25.Sept.2020, 19.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro. Einlass: 18 Uhr.

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„MUSIK AUS LEIDENSCHAFT“ ZWEIPUNKTNULL

Konzert ….gespickt mit zeitgenössischer Lyrik

Tom, der Mann an Gitarre & Cajon und Steffi, die Frau an Harp & Percussion sind auch „unplugged“ ein Ohrenschmaus!

Der zweistimmige Gesang der Beiden, die teilweise ungewöhnlich, ausgewählten Musikstücke in deutsch und englisch, lassen schon so manche Gänsehaut entstehen.

Musik zum Tanzen, zum Summen & Singen, zum Zuhören & Genießen, Lyrik & viiiiel mehr…

Die Eigeninterpretationen des Rock, Blues, Folk & Country

erfüllen nur den einen Zweck:

Leidenschaft und Freude zur Musik…

Freitag 18.9.2020 19.00 Uhr

Einlass 18.00 Uhr

Kulturbeitrag 10,-€

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„Faust – Musik & Rezitation“

„Faust – Musik & Rezitation“ Dass Musik und Texte aus „Faust I“ sehr gut zusammenpassen, zeigt das Musikerduo Rainer Schwander und Bernhard von der Goltz gemeinsam mit dem Schauspieler Martin Menner. Die Protagonisten des Bühnenklassikers weisen beinahe alle Gegensätzlichkeiten des menschlichen Gemüts in einem dynamischen Miteinander auf. So machen die beiden Musiker Bernhard von der Goltz (Gitarre) und Rainer Schwander (Saxophon) die emotionale Welt aus „Faust I“ mit den Mitteln und instrumentalen Möglichkeiten eines Duos erlebbar. Jedes Musikstück wird durch den Schauspieler Martin Menner begleitet, der charakterisierende Textpassagen aus „Faust I“ vorträgt. Und weil die Handlung von Goethes-Text nicht chronologisch erzählt wird, verweben sich so Musik und Rezitation für das Publikum in ein ganz neues Erleben der Hauptfiguren und ausgewählter Stimmungen des bekannten Theaterstücks. Das Projekt „Faust – Musik & Rezitation“ erstmalig präsentiert beim Faust-Fest in Würzburg, kam beim Publikum so gut an, dass die Akteure nun ein vollständiges Abendprogramm präsentieren.

5. März 2021

19.00 Uhr

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