DOMINIK LOMMER

 

neue Arbeiten

Eröffnung: Freitag, 23. Nov. 2018  18.00 Uhr

 

Eigentlich lag es nie in meiner Absicht zu malen. Zeichnen, Zeichnen, Zeichnen – das war meine Passion. Angestachelt und neugierig gemacht auf die Malerei haben mich neben meinen zwei Semestern Kunststudium zahlreiche Besuche der Biennale in Venedig, der Art Basel und anderer Ausstellungen. Wenn man auf der einen Seite die Kraft und Frechheit eines Julian Schnabel oder Jean-Michel Basquiat oder die Kreativität und Dichte eines Robert Motherwell, Antoni Tapies oder Robert Rauschenberg betrachtet, bekommt man Lust, Lust auf Farbe, kräftigen Duktus, Struktur, Linien und auf große Formate.

Foto: Richard Föhr

Ich experimentiere sehr gerne mit den verschiedenen Techniken, zusammengesetzte und gestaltete Bildcomposings auf dem Computer, die auf Leinwand übertragen und anschließend mit dem Pinsel und anderen Mitteln überarbeitet werden, bis eine vielschichtige, komplexe Mischung technisch und malerisch erzeugter Strukturen entsteht – eine Parallelwelt analoger und digitaler Inhalte.

Gerade in letzter Zeit fasziniert mich aber die reine Acrylmalerei. Das Abbilden zeitkritischer sowie abstrakt-informeller Inhalte bekommt durch das wiederholte Übermalen und Schichten eine haptische und visuell wahrnehmbare Tiefe, die den Bildern eine zeitliche und räumliche Intensivität verleihen. Zumeist habe ich bei den abstrakten Motiven eine formgebende Vision – ich denke mir dann das Bild „laut“, spreche mit dem Pinsel das auf Leinwand aus, was sich in meiner Vorstellung manifestiert hat. Ich liebe es in meinen Bildern zu wandern, nicht nur während der Arbeit, sondern auch nach Vollendung des Bildes. Der Wechsel von großen Farbflächen, gestischen Formen und kleinen, detailreichen Symbolen, Linien und Strukturen faszinieren mich. Ich möchte in meinen Bildern Geschichten erzählen, Geschichten die jeden zum „Nach-Schauen“ einladen.

 

 

Jemand hat einmal gesagt: Die Kunst bringt die Welt in Unordnung – so liegt an jedem Betrachter selbst entweder eine visuelle Ordnung zu schaffen, oder aber sich der malerischen Un-Ordnung meiner Arbeiten hinzugeben …

 

Ausstellungsdauer: 23.11.2018 – 15.1.2019

 

KMK Kongress: workshop Reportage

Fotoreportage: 15./16./17. Nov 2018 jeweils 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr mit Kathrin Königl

Eine Fotoreportage erzählt eine Geschichte in Bildern.

In diesem Workshop klären wir zunächst, wie sich eine Reportage aufbaut und welche Motive sich für das erfolgreiche visuelle Storytelling eignen. Die Theorie kann anschließend in einer eigenen Fotoreportage zum „Marktgeschehen“ erprobt werden. Im zweiten Teil des Workshops sehen wir uns die Resultate an.

Mitbringen: Kamera

Kosten: 50,- €

Nur 10 Teilnehmer – also schnell anmelden.

Ort: Kunsthaus Michel

info@kunsthaus-michel.de

0931 13908

 

Kathrin Königl, 1985 in Würzburg geboren, studierte 2009 bis 2016 Journalistik in Magdeburg und Informationsdesign in Würzburg, wo sie als freischaffende Fotografin und Informationsdesignerin arbeitet. Ihre künstlerisch-dokumentarischen Arbeiten waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen.

KMK Kongress mit EARTHEN SMILES

KMK Kongress – 15.11.2018 – 18.11.2018

we proudly present:

Earthen Smiles
vocal jazz on the dark side of happy

am Donnerstag 15.11.18 ab 19.00 Uhr

Foto Laura Wendinger

Oliver Hermann           Gesang, Bass
Hannes Hirth                   Klavier

Oliver Hermann (Gesang und Bass) und Hannes Hirth (Klavier) bewegen sich auf der melancholischen Seite schöner, oft fragiler Musikstücke. Das Duo schöpft dabei aus einem weiten Fundus, vom Great American Songbook über Folk bis hin zu aktuellen oder auch halb-vergessenen Popsongs, und interpretiert die Stücke respektvoll vor dem Hintergrund des traditionellen und zeitgenössischen Jazz.

‚The Sedentary Man’s Conundrum‘ heißt das aktuelle Programm. Das Conundrum, das Rätsel lautet: Wie soll man leben, wenn einem der Mut zum Aufstehen fehlt? Sitzend etwa? Aus dieser Warte blicken viele der ausgewählten Stücke auf das Leben. Es geht nicht ums Tun und Erreichen. Es geht um das Betrachten und das sich Entziehen. Um das Wollen und Nicht-Bekommen. Darum, das, was ohnehin geschieht, zum Gewollten zu erklären, um dem Schicksal so in einem trotzigen Willensakt zuvorzukommen. Es geht um die Seitengassen im Leben, die man erst sieht, wenn man stehenbleibt und den Strom an sich vorbeiziehen lässt. Nicht immer sind das Orte, die im klassischen Sinne schön sind. Es sind solche, die man für schön oder zumindest besonders erklären kann, die man sich zueigen machen kann, mal in verklärter Melancholie, mal in ätzendem Zynismus – the dark side of happy eben.

KMK Kongress: Workshop Foto Transfer

15./16./17. Nov 2018 jeweils 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr mit Kathrin Königl

Foto-Transfer:

In diesem Workshop übertragen wir mittels einer Foto-Transfer-Methode Bilder direkt auf eine Holzplatte. Dabei entstehen oft Abriebstellen, die den besonderen Look des Kunstwerks ausmachen. Jedes Bild wird so ein Unikat. Noch interessanter wird das Bild, wenn wir mit einer speziellen Technik das Holz künstlich altern lassen. Der Workshop geht über drei Tage und es können bis zu drei Bilder pro Person entstehen. Kosten: 50,- € zuzügl Material

Nur 10 Teilnehmer – also schnell anmelden.

Ort: Kunsthaus Michel

info@kunsthaus-michel.de

0931 13908

 

Mitbringen: Auswahlbilder (digital)

Kathrin Königl, 1985 in Würzburg geboren, studierte 2009 bis 2016 Journalistik in Magdeburg und Informationsdesign in Würzburg, wo sie als freischaffende Fotografin und Informationsdesignerin arbeitet. Ihre künstlerisch-dokumentarischen Arbeiten waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen.

workshop „Das andere Aquarell – abstrakt – experimentell“ mit Petra Rau

Dieser workshop richtet sich an alle die bereits mit Aquarellfarben Erfahrung gesammelt haben. Die Künstlerin Petra Rau zeigt neue Techniken und experimentelle Ansätze. Materialliste wird bei Anmeldung zugeschickt.
Teilnehmergebühr: 50,-€
Nur 10 Teilnehmer – also schnell anmelden.

Ort: Kunsthaus Michel

Freitag, 16. November 2018 von 12:00 bis 16:00

Andrea Steiner OMAN

Impressionen einer Reise

Lassen Sie sich verführen zu einer ganz persönlichen Reise durch ein ganz besonderes Land, den Oman. Einst eine große Seefahrernation und reich geworden im Handel mit Weihrauch in alle Welt, erlebt das früher sagenumwobene Land heute einen neuen wirtschaftlichen Boom und Reichtum durch seine Bodenschätze, aber auch durch einen zunehmenden Tourismus. Inmitten politischer Krisengebiete wie auf einer Insel der Seligen findet der Besucher eine geografische Schatzkiste: wunderbare Strände, Gebirge, Schluchten – und die Ausläufer der unendlichen faszinierenden Wüste Rub al Khali. Und Menschen zwischen alter Kultur und hochmoderner Infrastruktur …

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Andrea Steiner

Schon in jungen Jahren in einem Dorf in Franken träumte sie von fernen Ländern und unendlichen Weiten und wollte unbedingt etwas von der Welt sehen. Vom Südwesten der USA zog es sie – mit Abstechern nach Rajasthan, in den Iran und nach Südamerika – immer wieder zu den faszinierenden Gebirgs- und Dünenlandschaften der Sahara, die sie bis heute nicht loslassen.  Im Gepäck ihre Kamera, zur Dokumentation ihrer jeweiligen Reise und als Medium, ihre ganz persönlichen Begegnungen mit Menschen und Erinnerungen an große Naturpanoramen auf Fotos festzuhalten.

Andrea Steiner ist seit drei Jahren Mitglied im Fotoclub Würzburg. Ihre Begeisterung für das Fotografieren und der Wunsch, kreativ mehr aus ihren Fotos zu machen, führt sie schließlich dazu, eigene Fotos in Fotoradierungen und Linolschnitten in neue Kunstwerke zu verwandeln.

70 Jahre fotoclub würzburg

12.Okt. 2018 – 15.Nov.2018

Foto: Heide Eggermann

Der fotoclub würzburg (fcw) feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen.

Zu den besonderen Aktivitäten 2018 gehört die Ausstellung „fcw  kreARTiv“ in der Galerie Michel. Die individuellen Interessen und subjektiven Schwerpunkte der Fotografie der Mitglieder zeigen sich in der besonderen Bildauswahl. Es entstand ein Spektrum verschiedener Genres und Möglichkeiten moderner Fotografie. Neben eindrucksvollen Landschaften im besonderen Licht und außergewöhnlichen Porträts finden sich Licht- und Kameraexperimente sowie überraschende  Sichten „Lost Places“.

Zur modernen Fotografie gehören die Bearbeitung der Fotos im „digitalen Labor“ und die Schaffung neuer Bildwelten aus realen Elementen mehrer Fotos am Computer. Neben Bildern mit den vorhandenen Farben der Objekte, auch in klassischem Schwarzweiß, gibt es Fotos mit kreativer Farbauswahl.

Bei der Präsentation der Fotos geht der fcw verschiedene Wege. Neben Fotos mit individuell gedruckten Passe- partouts in clubeigenen Rahmen hängen künstlerische Großfotos aus öffentlichen Ausstellungen von Mitgliedern und Erfolgsfotos bei Wettbewerben.

Als weitere Ausstellung des Jubiläumsjahres zeigte der fcw in der „Library“ der Landesgartenschau Würzburg die „Faszination der Makrofotografie“, die bis Ende der LGS noch im „Belvedere“ zu sehen ist.

Als drittes Element seines Jubiläums hat der fcw ein neues Würzburg-Poster geschaffen, das unter anderem in der Galerie Michel erworben werden kann.

Würzburg als Motiv und die Zusammenarbeit mit der Stadt gehören zur Geschichte des fcw. Vielfache Ausstellungen im Rathaus und in den Barockhäusern belegen das. Höhepunkt war die Bundesfotoschau mit zahlreichen Sonderschauen 1983 zum 75-jährigen Bestehen des Vorläufers des heutigen Deutschen Verbands für Fotografie (DVF), dem der fcw angehört. Die Stadt stellte dafür die gerade fertig gewordenen Räume im Fürstenbau der Festung Marienberg zur Verfügung. Zur Vorbereitung der Ausstellungen hatte die Stadt dem fcw Räume in der heutigen Klara-Oppenheim-Schule überlassen, deren Mediensaal bis heute Ort des wöchentlichen Treffens des fotoclub würzburg ist.