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18. November 2026
Wer sich heute um die Demokratie sorgt, richtet in der Regel den Blick auf rechtspopulistische und rechts-extreme Gruppierungen und Parteien. Dies entspricht auch den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes.
Dies muss jedoch nicht bedeuten, der extremen Linken überhaupt keine Aufmerksamkeit zu widmen. Denn auch diese Gefahrenquelle scheint nicht versiegt zu sein. Zwar gibt es schon längst keinen Linksterrorismus in Gestalt der RAF mehr. Doch unterhalb der Schwelle des Terrorismus agieren unterschiedliche Akteure – etwa mit Sabotageakten, die gezielt die Stromversorgung angreifen. Diese Personen und Gruppierungen gilt es genauer unter die Lupe zu nehmen.
Darüber hinaus aber dürfte eine der Kernfragen darin bestehen, wie weit Protestaktionen eigentlich reichen dürfen, wenn sie nicht mit der Legalität in Konflikt geraten wollen.
Unser Referent: Wolfgang Kraushaar: promovierter Politikwissenschaftler, seine Forschungsschwer-punkte sind Protestbewegungen und der linke Terrorismus. Insbesondere mit seinen Publikationen zu den Mythen der 68er-Bewegung, zur Entstehungsgeschichte des bundesdeutschen Terrorismus, dem linken Antisemitismus sowie zum Nationalismus und zum Gewaltverständnis von Rudi Dutschke löste er lang anhaltende Kontroversen aus. Kraushaar gilt als einer der profiliertesten deutschen Forscher zur Geschichte des linksradikalen Terrorismus. So gab er mit Die RAF und der linke Terrorismus eines der Standardwerke zur Rote Armee Fraktion heraus. Zuletzt erschien von ihm im Jahr 2024: „Israel: Hamas – Gaza – Palästina. Über einen scheinbar unlösbaren Konflikt“, Europäische Verlagsanstalt
Zum Ablauf:
19.00 – 19.10 h Begrüßung und Einführung (Stephanie Böhm, Leiterin Akademie Frankenwarte)
19.10 – 20.10 h Wie gefährlich ist der Linksextremismus wirklich? Vortrag von Wolfgang Kraushaar
20.10 – 21.00 h Diskussion, Fazit, Verabschiedung (Moderation: Stephanie Böhm)
Teilnahmegebühr
10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro
| Online anmelden
www.frankenwarte.de/veranstaltungen/bildungsseminar |
Eine Veranstaltung der Akademie Frankenwarte /
Gesellschaft für Politische Bildung e.V.

