Joachim Schlotterbeck zum 100. Geburtstag

Er war das „Enfant terrible“ und zugleich die Seele der Würzburger Kunstszene: Joachim Schlotterbeck. Am 12. August 2026 wäre der Maler und Grafiker 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Jubiläum blickt die Stadt auf ein Lebenswerk zurück, das wie kaum ein anderes die Brücke zwischen fränkischer Tradition und mediterraner Lebensfreude schlägt.

Geboren 1926 in Würzburg, blieb Schlotterbeck seiner Heimatstadt zeitlebens eng verbunden, auch wenn ihn seine Sehnsucht regelmäßig in seine zweite Heimat nach Sizilien zog. Diese Symbiose aus unterfränkischer Erdung und italienischem Licht prägte seinen unverkennbaren Stil, der sich zwischen expressivem Realismus und poetischer Abstraktion bewegte.

Ein Leben für die Kunst und das Sammeln

Schlotterbeck war nicht nur ein produktiver Schöpfer von Gemälden, Kreidezeichnungen und Aquarellen, sondern auch ein leidenschaftlicher Sammler. Seine Wohnungen – ob unter dem Dach des berühmten Falkenhauses oder später in der Plattnerstraße – glichen Museen, in denen er Gäste empfing und seine Kunst inmitten von Antiquitäten und Kuriositäten inszenierte.

Seine Motive blieben dabei oft dem Nahen und Schönen treu:

  • Pflanzen- und Blumendarstellungen:Üppige Stillleben, oft mit Zitronen oder Trauben als Hommage an seine fränkisch-italienische Identität.
  • Köpfe und Akte:Ausdrucksstarke Studien menschlicher Physiognomie.
  • Landschaften:Skizzen und Gemälde, die seine Reisen und die Liebe zur Natur dokumentieren.

Das Erbe eines „Lebenskünstlers“

Obwohl Schlotterbeck nach einem Schlaganfall im Jahr 2005 nicht mehr malen konnte, blieb seine Präsenz in der Stadt bis zu seinem Tod 2007 ungebrochen. Heute sind seine Werke in bedeutenden Sammlungen wie der des Museums im Kulturspeicher vertreten, finden aber auch bei privaten Sammlern in der Region weiterhin große Resonanz.

Zum 100. Geburtstag erinnern zahlreiche Weggefährten und Kunstfreunde an einen Mann, der sich stets weigerte, in feste Kategorien zu passen. „Schlotterbeck war komplex, schillernd und immer authentisch“, so ein langjähriger Beobachter der Szene. Sein Jubiläum bietet nun die Gelegenheit, die zeitlose Qualität seiner Farbwelten neu zu entdecken.

Jochen Volpert & Band feat. Carola Thieme – live on stage

am 28. Sept. 2018 , 19.00 Uhr im Kunsthaus Michel

(Foto: Carola Thieme)

Bereits seit über 35 Jahren spielt Jochen Volpert mit Begeisterung Gitarre. Live- und Studioprojekte haben seine wiedererkennbare Spieltechnik und seine kreativen Fähigkeiten am Instrument geprägt. Dank seiner Umtriebigkeit in verschiedenen Band-Konstellationen aus dem
Blues-, Rock-, Jazz- und Country-Bereich hat er sich zwischenzeitlich in der Gitarristenszene einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt und wird deutschlandweit von einer großen Fangemeinschaft unterstützt.
Nach den guten Erfahrungen der bereits veröffentlichten Studio-CDs „Session 50.1“ (2013) und „Session 52.2“ (2015) mit interessanten Arrangements von bekannten Blues-/ Rock- und Jazz-Klassiker, präsentierte er im Januar 2017 eigenes Songmaterial auf seinem neuen Album „Split Personality“.
(Foto: Patrick Wötzel)

Begleitet von hochkarätigen Musikern, die seine Leidenschaft für anspruchsvolle Live-Konzertauftritte mit viel Raum für Improvisation teilen, ist er nun live on stage mit seinem neuen „Best-of“ Progamm zu erleben.
Wer ihn schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß: Jochen Volpert ist ein absoluter Freigeist an der Gitarre – immer offen und flexibel für Neues und Altes, für Experimentelles sowie bereits Bewährtes. Genau das macht seinen vielseitigen und eigenständigen Sound aus und begeistert nicht nur Gitarrenliebhaber.
Weitere Infos unter:
www.jochenvolpert.de
Jochen Volpert – Guitar
Carola Thieme – Vocals
Johannes Böhm – Bass
Stefan Schön – Drums

Andreas Anzeneder – Monrosen

Ausstellung:

Andreas Anzeneder

Monrosen

 

Marilyn Monroe und Rosen

Hollywoodbarock in Würzburg. Ähnlich der von Rosen umgebenen fürstbischöfliche Residenz sind Portraits von Marilyn Monroe in der Ausstellung von Rosenbildern flankiert. Das Postulat des Barock, die opulente Inszenierung, hier im Stil des Photorealismus, ist das angestrebte Ziel.

Ausstellungsdauer 14.9.18 – 9.10.18

Raoul Kaffka

Raoul Kaffka (geb. Heiler) geboren 1968 in Würzburg
1990 bis 1997 Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach
Intensives Zeichnen und Malen bei Auslandsaufenthalten in Afrika 1992/93 und Mittelamerika 1994
1997 Abschluß als Diplom Designer
Selbständig seit 1997 im Bereich 3D Visualisierung
2005 Gründung und Geschäftsführung der 3D Betrieb GmbH
Seit 2015 wurde die Buntstifttechnik entwickelt und perfektioniert

Technik
Buntstift auf säurefreiem farbigem Papier, als Vorlagen dienen eigene Fotocollagen und 3D Renderings