–
10. November 2026 – 18. Januar 2027
Foto: Renate Weingärtner 
Kristin Finsterbuschs Werke sind Zeichnungen, Radierungen, Lithografien und Fotografien.
Die Faszination Ihrer Arbeiten liegt besonders in der Möglichkeit des Abstrahierens, die für sie darin besteht, die ursprüngliche Gestalt zu verfremden, in ungewöhnliche Beziehungen zu setzen und durch Farbe neu zu gestalten. Ihr Augenmerk gilt dem Unauffälligen, Kleinen und Naheliegenden, das, wenn es einmal in den Denkstrom aufgenommen ist, ein Eigenleben entwickelt.
Raoul Kaffkas Bilder sind sachliche, realistisch gezeichnete Tiere, oft leicht abgewandt oder tot. Somit entsteht eine Distanz zwischen dem Betrachter und dem Tier, die durch den Weißraum noch verstärkt wird. Die Tiere erscheinen als Portrait und werden dadurch zu einem Individuum.
Auf den ersten Blick besteht keine Beziehung zwischen dem Werk von Kaffka und Finsterbusch, auf den zweiten Blick immer noch nicht. Aber beide Künstler schöpfen aus der Formenvielfalt und dem Ideenreichtum der Natur. Ihre Verbindung besteht im Detailreichtum und dem Spiel mit Linie und Bedeutung.
Ausstellungseröffnung: Dienstag 10. Nov. 26 19.00 Uhr
Eintritt frei

