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Veranstaltungen im Januar 2026

  • Poetry-Jam-Session - intuitives Zusammenspiel von Lyrik und Musik

    Poetry-Jam-Session - intuitives Zusammenspiel von Lyrik und Musik


    8. Januar 2026

    Martin Menner findet Gedichte – beim Stöbern, beim Lesen, beim Suchen. Und er findet

    Gedichte aus ganz unterschiedlichen Gründen sehr bemerkenswert. Manche Gedichte

    vermitteln eine besondere Atmosphäre, manche haben einen Rhythmus, es gibt komische

    Lyrik und es gibt die mit einer Lebensphilosophie.

    Bernhard von der Goltz hat ein riesiges Repertoire an Musik im Kopf, in den Fingern, in

    der Gitarre. Er hat auch die Erfahrung und das Gespür für die passende Musik zu den

    Gedichten.

    Welche Gedichte Martin Menner vorträgt, welche Musik Bernhard von der Goltz wählt,

    entscheidet sich manchmal erst einen Tag vor Aufführung, manchmal erst spontan

    während der Aufführung. So ist jeder Abend ein Unikat. Das ist die Poetry-Jam-Session

    mit Bernhard von der Goltz und Martin Menner.

    Ein neues Format für Gedichte mit Musik und Musik mit Gedichten.

     

  • Lerne lachen, ohne zu weinen- Kurt Tucholsky

    Lerne lachen, ohne zu weinen- Kurt Tucholsky


    16. Januar 2026

    Kurt Tucholsky - geboren 1890 gestorben1935, war einerder meistgelesenen, meistzitierten, deutschen Schriftstellerder Weimarer Republik.Virtuos praktiziert er den Satz: „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf!“ Und noch heute sorgt sein Zitat „Soldaten sind Mörder“ für geteilte Reaktionen.

    Kurt Tucholsky sah frühzeitig den rechten Terror heraufziehen und kämpfte mit seinen Texten für eine freie, eine menschliche Gesellschaft. Dass ihm dies nicht gelang, hat ihn schwer getroffen.

    Ein Abend mit Texten und Gedichten bei denen jeder schnell feststellen kann, wie aktuell Tucholsky heute wieder ist.

    Lesung: Gisela Groh

    E-Piano: Rudi Ramming

     

    Schwerelos kommen seine zeitbezogenenTextedaher, und doch zeitlos in ihrem Humanismus, in ihrer Aufmerksamkeit auf die Liebe, auf die Vergänglichkeit, auf die Entfremdung und die Einsamkeit des modernen Menschen.Sein oftmals lockerer, scharfsinniger, witziger, frivoler, heiterer Stil steht in Kontrast zu seinem ruhelosen Leben. Als Gesellschaftskritiker in der Tradition von Heinrich Heine, erwies er sich als Satiriker, Literat und Kritiker, als ungemein vielseitiger Publizist.

     

  • Autorenlesung mit Sonja Weichand

    Autorenlesung mit Sonja Weichand


    22. Januar 2026

    Die größte Erfüllung ist die Geschichte zweier gegensätzlicher Freundinnen: Lore verzweifelt an der Monogamie, Esi möchte eigentlich gar keinen Sex und verdrängt, dass sie asexuell ist. Jahrelang sind sich die beiden ein fester Halt, bis sie Ende dreißig die Sehnsucht einholt, wie alle zu sein. Ein Mann, ein Haus, eine Familie. Doch wer belügt sich besser? 

    Ein Roman über weibliche Sexualität und das Tabu, zu wenig oder zu viel davon zu wollen. Nach der Lesung gibt es Raum, um mit der Autorin zu diskutieren: Wie können wir alte Denkmuster durchbrechen und offen über weibliche Sexualität sprechen? Was bedeuten Asexualität und Polyamorie für das Patriarchat? Und wie könnte eine Welt aussehen, in der wir von Frauen nichts erwarten - außer gute Menschen zu sein?

  • Maria Nikola - die Klangwelten der keltischen Harfe

    Maria Nikola - die Klangwelten der keltischen Harfe


    29. Januar 2026

    Foto: Heiko Bokern

    Verträumte Melodien, tanzende Rhythmen, fließende Klänge - Maria Nikola lädt in ihrem Soloprogramm ein zu einer abwechslungsreichen Reise durch die Klangwelten der keltischen Harfe. Sie spielt sowohl traditionellen Melodien, als auch eigene instrumentale Kompositionen. Inspirationen sind Folk aus Irland, der Bretagne und Galizien, ebenso wie vielerlei Einflüsse von Impressionismus und Romantik, über Weltmusik, bis hin zu modernen Elementen. In ihrem Live-Programm verbindet sie Instrumentalstücke abwechslungsreich mit Songs aus Folk und Popularmusik, welche sie für Gesang und Harfe arrangiert hat.