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16. Juni 2026

Gloria Keller - Alice wundert sich oder: Die Welt steht Kopf - Malerei und Zeichnung

Gloria Keller - Alice wundert sich oder: Die Welt steht Kopf - Malerei und Zeichnung


19. Mai 2026 8. Juli 2026

Gloria Keller - Alice wundert sich oder: Die Welt steht Kopf - Malerei und Zeichnung

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Vertraute Ordnungen verlieren ihre Gültigkeit, Sinnzusammenhänge kippen ins Absurde. Die Ausstellung greift diesen Zustand der Verunsicherung auf und entwickelt eine Erfahrungswelt, in der Identität, Körper und Wahrnehmung nicht stabil, sondern wandelbar sind.

Inspiriert von Lewis Carrolls Buch Alice im Wunderland zeigen Gloria Kellers Bilder der Werkreihe Alice wundert sich eine wundersame Realität, in der Größenverhältnisse, Sprache und Rollen
ständig wechseln. Begegnungen folgen keiner nachvollziehbaren Logik, sondern eigenen, undurchschaubaren Regeln. Doch statt Orientierungslosigkeit entsteht Raum für Aufmerksamkeit und
Hinterfragen.

Zwischen Nonsens und Tiefsinn verhandelt die Ausstellung zentrale Fragen nach dem Ich: Wer bin ich, wenn sich alles verändert? Wie entsteht Identität unter instabilen Bedingungen? Und wie wird die Welt wahrgenommen, wenn gewohnte Strukturen außer Kraft gesetzt sind?

111 Würzburger Historicals

111 Würzburger Historicals


16. Juni 2026

Dienstag
16 Juni 2026 19.00 Uhr

Lesung mit Wolfgang Jung

111 Würzburger Historicals

19 Uhr im Kunsthaus Michel
Kulturbeitrag 10 €

Der Würzburger Journalist und Stadtführer Wolfgang Jung präsentiert eine lebendige Sammlung historischer Episoden, Anekdoten und Kuriositäten aus der Geschichte Würzburgs. Sie reichen von mittelalterlichen Bräuchen über politische Umbrüche bis hin zu kulturellen Besonderheiten. Der Autor erzählt Geschichten von Liebe und Gewalt, Sex und Reue, Religion, Arbeit und anderen Alltäglichkeiten aus 1300 Jahren Würzburg Stadtgeschichte. Durch die Mischung aus Erzählung und dokumentierten Quellen entsteht ein facettenreiches Bild, versammelt in einem unterhaltsamen und informativen Buch.
Foto: Christof Weiss