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Veranstaltungen im Juni 2026

  • Inswingtief

    Inswingtief


    12. Juni 2026

    Foto Michael Pietschmann

    INSWINGTIEF

    akustischer Swing zwischen Gypsy-Jazz & Weltmusik

    Beyond Swing
    Nach dem kulinarisch inspirierten Album „homecookin’“ von 2022 gibt es nun mit „Beyond Swing“ einen
    ordentlichen Nachschlag der Würzburger Band „Inswingtief“. Auch diesmal haben Sabrina Damiani
    (Kontrabass), Thomas Buffy (Violine) und Stefan Degner (Gitarren) ein ausschließlich aus
    Eigenkompositionen bestehendes Konzertprogramm gemeinsam mit viel Liebe zum Detail arrangiert und
    an dessen Livepräsentation gefeilt.
    Wie der Titel bereits vermuten lässt, gibt es mit „Beyond Swing“ neben den unstrittig größten
    musikalischen Einflüssen, Swing und Jazz-Manouche, wieder eine ganze Menge weiterer Facetten zu
    entdecken, die den Ideenreichtum und die Experimentierfreude der vier Musizierenden widerspiegeln.
    So wagt die Band, die es mit den Genre-Grenzen ohnehin noch nie so ganz genau genommen hat,
    diesmal charmant unbekümmert weitere Ausflüge in Tango, Folk & Klezmer, zitiert aus französischem
    Musette-Walzer, Funk, Bossa Nova und Calypso und zelebriert getragene Balladen mit wunderschönen
    Melodien.
    So abwechslungsreich und farbenfroh es auf „Beyond Swing“ aber auch zugehen mag, so versuchen die
    drei Unterfranken doch keineswegs ihre musikalische Kernkompetenz zu verleugnen. Der Swing
    durchdringt wie selbstverständlich immer wieder die eingängigen Themen, geschmackvollen
    Arrangements und virtuosen Soli und verpasst dem Inswingtief-Sound dadurch eine augenzwinkernde
    Leichtigkeit, der man sich unmöglich entziehen kann.
    Mit viel Freude am Filigranen und immenser Musizierlaune überzeugt Inswingtief auch die Presse. So
    wurde die Band 2020 durch das Votum der Hörenden vom Radiosender BR2 des Bayerischen
    Rundfunks zur besten musikalischen Entdeckung des Jahres gekürt. Das Studioalbum
    „homecookin’“ war nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und führte die Band als
    Kulturbotschafter:innen Unterfrankens nach Calvados (FR). Daneben wurde das langjährige
    ehrenamtliche Engagement im Rahmen der Würzburger Gypsy Jazz Jam Session im Herbst 2024 mit
    der Kulturmedaille der Stadt Würzburg ausgezeichnet.

  • 111 Würzburger Historicals

    111 Würzburger Historicals


    16. Juni 2026

    Dienstag
    16 Juni 2026 19.00 Uhr

    Lesung mit Wolfgang Jung

    111 Würzburger Historicals

    19 Uhr im Kunsthaus Michel
    Kulturbeitrag 10 €

    Der Würzburger Journalist und Stadtführer Wolfgang Jung präsentiert eine lebendige Sammlung historischer Episoden, Anekdoten und Kuriositäten aus der Geschichte Würzburgs. Sie reichen von mittelalterlichen Bräuchen über politische Umbrüche bis hin zu kulturellen Besonderheiten. Der Autor erzählt Geschichten von Liebe und Gewalt, Sex und Reue, Religion, Arbeit und anderen Alltäglichkeiten aus 1300 Jahren Würzburg Stadtgeschichte. Durch die Mischung aus Erzählung und dokumentierten Quellen entsteht ein facettenreiches Bild, versammelt in einem unterhaltsamen und informativen Buch.
    Foto: Christof Weiss

     

  • Als sei alles leicht

    Als sei alles leicht


    23. Juni 2026

    19 Uhr im Kunsthaus Michel
    Eintritt 12 €, ermäßigt 8 €

    Im Winter 1945 flieht Ursel mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrer neugeborenen Tochter von Niederschlesien nach Süddeutschland. Die Frauen stecken in einem grenznahen Lager in Tschechien fest, von den dortigen Soldaten als Teil der verhassten Besatzungsmacht Hitlerdeutschlands argwöhnisch überwacht. Die Not ist existentiell: Sie können sich und das Baby weder angemessen ernähren noch kleiden. Inmitten dieser unwirtlichen und beängstigenden Atmosphäre entspinnt sich eine sprachlose Beziehung zwischen Ursel und einem Tschechen. Der Fanatismus, mit dem Ursula ihren Führer angebetet hat, schlägt in Wut und Trauer um. Was muss sie preisgeben, um Fahrkarten für einen Zug über die deutsche Grenze zu bekommen? Im Frühjahr 1945 erleben die Frauen auf ihrer Flucht die Bombennacht in Würzburg, bevor sie zu entfernten Verwandten in den Harz gelangen. Elfi Conrad braucht nur wenige, kurze Sätze, um eine vergessen geglaubte Welt literarisch verdichtet zurück in die Gegenwart zu holen.
    Die 1944 geborene Lehrerin, Hochschuldozentin, Feministin und Autorin Elfi Conrad landete mit 80 Jahren mit ihrem Buch "Schneeflocken wie Feuer" einen Bestseller.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Kulturwerk Schlesien