„Gestatten, Kästner!“ von Gisela Groh und Barbara Steiner

Foto: Udo Baumgärtner

Rückblick in Leben und Werk
Wenn sich Leser einen idealen Schriftsteller zurechtbasteln
und mit den Qualitäten Verständlichkeit, Sympathie und moralischer
Integrität ausstaffieren dürften, dann käme mit großer Wahrscheinlichkeit
Doktor Erich Kästner dabei heraus.
Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker, ein augenzwinkernder
Skeptiker und Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist, der nie
aufhören wollte zu glauben, dass die Menschen besser werden könnten.
Nicht nur seine Kinderbücher werden noch heute gerne gelesen,
auch seine Gedichtbände, mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus
Zartheit und Sachlichkeit, gehören zum Grundbestand deutscher Poesie.
Beispielhaft für Kästners dynamisch-heitere Schreibweise
steht sein Gedichtzyklus „Die 13 MONATE“.
In unnachahmlicher Art, voller Wort- und Sprachwitz, mit Tiefsinn
und überraschenden Wendungen kommen die Monate daher.
Liegt im Januar das Jahr noch hoffnungsvoll in der Wiege, so zeigt
sich bald auch eine melancholisch stimmende Gegenläufigkeit:
das Jahr ist jung man selbst wird alt.
Gestaltet und vorgetragen von:
Gisela Groh
Musik: Barbara Steiner, Querflöte

Freitag 25. Okt. 2019

Beginn: 19.00 Uhr

Einlass: 18.00 Uhr

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